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Aus dem Programm:
[Der Abend] „steht ganz im Zeichen von Film und Musik.

Als die Bilder laufen lernten, wurde die Musik zu diesen „stillen Filmen“ live im Kinosaal gespielt. Diese Tradition greift das Ensemble für Neue Kammermusik an der TU Dortmund auf und begleitet den Film „Die arme Jenny“ aus dem Jahr 1912 mit eigens dazu ausgesuchter Tango-Musik. Denn als damals in Paris die „Tangomania“ ausbrach, war plötzlich alles Tango. Stilistisch spannt das Ensemble unter Leitung von Dr. Maik Hester einen großen Bogen. In der Besetzung mit Flöte, Akkordeon, Klavier und GBass spielt die Gruppe Tango-Musik aus unserer Zeit und kleidet den Film damit in ein neues, für unsere Ohren neues Gewand: Tango Argentino trifft Folklore, Minimal Music und Fusion Jazz.

Beim klassischen Spielfilm werden die tatsächlichen Bewegungen in Einzelbilder aufgenommen und im Kino so schnell abgepielt, dass sie für unserer Augen wieder als Bewegung erscheinen. Ganz anders beim Stop-Motion-Film. Hier werden einzelne Bilder von an sich unbewegten Objekten aufgenommen, die uns, zum Trickfilm montiert, die Illusion einer mobilen Dingwelt vorspielen. Der Trickfilm „Schwamm, Lappen, Handtuch“ von Jasimine Hengsbach aus dem Jahr 1013 kombiniert Elemente aus dem Stop-Motion-Film mit denen des Realfilms zu einer eigenwilligen Geschichte mti duachaus ungewöhnlichen Protagonisten.

Diesen Film hat das Ensemble für Neue Kammermusik mit eigener Musik vertont, die immer dann erscheint, weinn im Bild keine Menschen zu sehen sind. Freuen Sie sich mit uns auf Dokumente aus hundert Jahren Film- und Musikgeschichte, entdecken Sie das Neuen im Altbekannten und das Vertraute im ganz Neuen.“

Mitwirkende:
Ensembel für Neue Kammermusik der Universität Dortmund
Ltg.: Dr. Maik Hester

Musikalisches Rahmenprogramm:
Daniel Konrad, Orgel

 

Programm:

Präludium c-dur BWV 846, Orgel (J.S. Bach)
Begrüßung
Die arme Jenny„: Stummfilm von Urban Gad aus dem Jahr 1912 mit Live-Musikbegleitung
still bleiben„: Improvisation Orgel
Schwamm, Lappen, Handtuch„: Stop-Motion-Film von Jasmine Hengsbach aus dem Jahr 2013
Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen„: Improvisation Orgel