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Liturgen

Neben den hauptamtlichen PfarrerInen und der Diakonin sind in der Gemeinde noch weitere Menschen regelmäßig liturgisch aktiv. Dazu gehören ein Pfarrer im Ruhestand und drei Prädikanten (zwei ehrenamtliche, eine beruflich mitarbeitende). Wenn sie nicht an anderer Stelle vorgestellt sind, hier die fehlenden Vorstellungen.

Martin Langenberg

Martin Langenberg

Pfarrer im Ruhestand

Telefon 0177 / 45 74 342

Wie im Himmel so auf Erden (Mth. 6,10).

Wenn ich auf der Kanzel stehe und predige, will ich nicht meine eigene Weisheit und Erkenntnis zum Besten geben.

Ich kann nicht verhindern, dass sie einfließen. Eigentlich und am liebsten möchte ich aber doch nur mit „Engelszungen“ reden (1 Kor. 13), ja Gott selbst durch mich sprechen lassen … Ich will als Mensch von Gott, von seinen wunderbaren Himmeln reden … Und wenn die Liebe mich ergreift, dann kann das Menschenunmögliche geschehen: Auf unserer Menschenerde und für uns Erdenmenschen erscheint plötzlich ein Stück Himmel.

„Und die Erde rast uns auf den Abgrund zu. Doch der Himmel fragt uns: Warum zweifelst du?“ (EG 97,5). In dem von Gott selbst bewirkten Vertrauen erwarten wir getrost: Dass sich Himmel und Erde berühren, auch in unserern Gottesdiensten und Verkündigungsexperimenten.

Als Pfarrer im Ruhestand, allein stehend mit fünf jeweils allein wohnenden Kindern im Alter von 20-32 Jahren sowie zwei lebendigen Eltern, die auf die 90 zugehen genieße ich das Leben und engagiere mich vor allem als Lebensbegleiter, Betreuer und treuer Freund für alle Fälle.

Bernd Franzen

Bernd Franzen

Prädikant

E-Mail: franzen@kirche-koeln.de
0221 / 27 62 447

… mit meinem Gott über Mauern springen“ (Ps 18,30b) und dann reden von Gott.

Reden von Gott. Das stand am Anfang, als ich begann darüber nachzudenken diesen besonderen Dienst als Prädikant in unserer Kirche und dieser Gemeinde aufzunehmen. Es ist das Bedürfnis, meinen eigenen Erfahrungen mit meinem Gott einen Ausdruck zu geben. Und auch das Bedürfnis mein Engagement in der Gemeinde als Presbyter, wo es oft um Verwaltung und viele technische Dinge geht, in die Kernkompetenz von Kirche zu erweitern. Dem Verkünden des Wortes und Spenden der Sakramente. Denn darum geht es in Kirche. Gott loben, zu feiern, sein Angebot annehmen und im Leben zu verwirklichen. Warum dann nicht auch in der Gestaltung von Gottesdienst. Und immer im Bewusstsein: Gottesdienst ist nicht am Sonntag, sondern die ganze Woche, jeden Tag, jede Stunde und Minute. Immer in der Hoffnung auf die Gnade Gottes.

So bin ich seit Dezember 2016 ordiniert. Über 25 Jahre verheiratet, zwei erwachsene Töchter und im Zivilberuf Yogalehrer und Biologe.